Winterzeit – Ruhezeit?

(Text und Bilder: Rüdiger Hoffmann)

Alle Schiffe waren bereits im Winterlager oder warteten eingepackt hoffnungsvoll auf den Start in die neue Saison.

Unter der Leitung von Jens Klenke haben sich allerdings die Segler Detlef Rühl, Michael Kreuter und ich zusammengefunden, um den Conger „Minitonner“ trotz hohen Alters wieder in jugendlicher Frische erstrahlen zu lassen.

Die Zutaten für das Projekt „Refit Minitonner“:

  • Eine Portion Mut, Können, viel Zeit und unendliche Geduld.
  • Alles gut gemixt und wir konnten zur Tat schreiten.

Nach gründlicher Reinigung und Untersuchung des Bootes wurde schnell klar: Ein „nur spachteln und etwas Farbe“ wird nicht ausreichen. Die genaue Untersuchung und Bewertung des Bootes und der gesamten Oberfläche hatte ergeben, dass ein gründliches Refit des gesamten Bootes notwendig war.

  • Alle Beschläge waren abzubauen.
  • Das alte Gelcoat war abzuschleifen.
  • Deck, Plicht und Rumpf waren mit einer zusätzlichen Lage Glasfasergewebe zu verstärken.
  • Abschließend waren Deck und Rumpf mehrfach zu spachteln, zu schleifen, zu lackieren und die Beschläge neu zu montieren.

In mehr als 400 Arbeitsstunden wurden bei Schleif- Laminier- und Lackierarbeiten 23 m² Glasseide, 5 kg Epoxidharz, 13,5 kg Spachtel und ca. 10 l Grundierung, Additive und Bootslack verarbeitet.

Die Innen- und Außenreinigung ließ schnell erkennen, dass viel Arbeit vor uns lag.

Zunächst wurde das alte Gelcoat abgeschliffen.

Deck und Plicht wurden mit Glasfasergewebe laminiert.

Die neu laminierten Flächen wurden mehrfach gespachtelt und geschliffen.

Hoffmann Minitonner 2020 (15 2)

Nach dem Lackieren des Decks, wurde der Antirutschbelag erneuert.

Im Anschluss an das Oberdeck erfolgte die gleiche Prozedur am Rumpf.

Als Letztes wurden die Beschläge wieder montiert und das Boot zum Aufriggen auf das Gelände verbracht.

Inzwischen steht der Minitonner segelbereit auf dem Gelände und wartet auf die Freigabe durch die Abteilungsleitung.


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