Text nach Matthias Krieger, Bilder: Rüdiger Hoffmann, Hans Hüthwohl

Lupo-Cup 2026 am Gardasee
Vom 4. bis 11. April 2026 reisten zwei 420er-Crews des Post-Sportvereins Koblenz an den Gardasee, um sich zunächst intensiv auf die bevorstehende internationale Regatta vorzubereiten und anschließend am renommierten Lupo Cup teilzunehmen.
Trainingsphase (4.4. – 7.4.2026): Die Tage vor der Regatta wurden gezielt für ein intensives Training genutzt. Bei typischen Gardasee-Bedingungen – mit morgendlichem Vento und nachmittäglicher Ora – konnten die Crews wertvolle Erfahrungen unter anspruchsvollen Windverhältnissen sammeln. Im Fokus standen Starts, Bootspeed und Manövertraining. Besonders die konstanten, aber teils drehenden Winde boten ideale Voraussetzungen, um das taktische Verhalten zu verbessern. Durch die Dichte der Trainingsgruppen mit dem Trainer Dirk Frank aus dem Saarland ergaben sich zudem zahlreiche Vergleichsmöglichkeiten auf dem Wasser, die den Lerneffekt zusätzlich steigerten.
Regattateilnahme (8.4. – 11.4.2026): Ab dem 8. April begann die eigentliche Regatta, an der zahlreiche internationale Teams teilnahmen. In einem anspruchsvollen Teilnehmerfeld konnten sie wertvolle Regattaerfahrungen sammeln und ihre im Training erarbeiten Manöver unter Wettkampfbedingungen unter Beweis stellen. Besonders die wechselhaften Windbedingungen und das hohe sportliche Niveau stellten die Crews vor große Herausforderungen, boten jedoch zugleich die perfekte Gelegenheit sich weiterzuentwickeln.
Fazit: Die Teilnahme am Lupo-Cup 2026 war für beide 420er-Crews des Post-Sportvereins ein großer Erfolg – nicht unbedingt gemessen an den Endplatzierungen, sondern vor allem an der sportlichen Entwicklung und den gesammelten Erfahrungen. Das vorgelagerte Training erwies sich als wichtiger Baustein für die Leistungssteigerung während der Regatta. Die Kombination aus intensiver Vorbereitung und hochklassigem internationalen Wettbewerb machte diese Reise zu einem wertvollen Schritt in der seglerischen Weiterentwicklung beider Teams. Neben den sportlichen Aspekten trugen auch die besonderen Bedingungen und die einzigartige Kulisse des Gardasees zu einer rundum gelungenen Veranstaltung bei.
Erfolgreiche Teilnahme beim 55. Eifelcup der 420er im Mai 2026
Am 9. und 10. Mai fand am Laacher See der traditionsreiche 55. Eifelcup der 420er statt. Veranstaltet wurde die Regatta vom Segel Club Laacher See Mayen e.V. Auch der Post-Sportverein Koblenz war mit zwei Crews (Steuerleute: Anna Katharina Karber und Gero Unser) vertreten und stellte sich der starken Konkurrenz aus verschiedenen Segelvereinen. Insgesamt bot die Regatta spannende Wettfahrten, wechselhafte Bedingungen und zahlreiche intensive Duelle auf dem Wasser.
Bereits am Samstagmorgen reisten die beiden Teams des Post-Sportvereins frühzeitig an, um ihre Boote vorzubereiten und sich mit den Bedingungen auf dem Revier vertraut zu machen. Nach der Steuerleutebesprechung hofften alle Teilnehmer auf einen gelungenen ersten Regattatag. Allerdings zeigte sich das Wetter zunächst wechselhaft. Der Wind war zeitweise schwach und man konnte nur einen Lauf durchführen. Bei diesem Lauf kamen nur 6 Boote zeitgerecht ins Ziel. Die restlichen 15 Boote mussten mit DNF gewertet werden. Beide Crews des Post-Sportvereins waren dabei und konnten sich so nach dem ersten Regatta-Tag über einen geteilten siebten Platz freuen. Am Abend nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit zum Austausch mit anderen Crews und Trainern. Wie bei vielen Jugendregatten stand dabei nicht nur der sportliche Wettbewerb, sondern auch die Gemeinschaft und die Freude am Segelsport im Mittelpunkt.
Der zweite Regattatag begann deutlich besser. Die Windbedingungen waren stabiler, sodass die Wettfahrtleitung insgesamt fünf weitere Läufe ansetzte und durchführte. Damit wartete auf die Seglerinnen und Segler ein intensiver und kräftezehrender Tag auf dem Wasser. Die zahlreichen Wettfahrten verlangten den Teams sowohl körperlich als auch taktisch alles ab. Die beiden Crews des Post-Sportvereins zeigten dabei großen Einsatz und steigerten sich im Verlauf des Tages deutlich. Besonders bei den Starts und den Kreuzkursen gelangen immer wieder gute Aktionen. Auch bei den Tonnenmanövern arbeiteten die Teams konzentriert zusammen und konnten sich gegen starke Konkurrenz behaupten. Mit jedem Lauf sammelten die Segler weitere wichtige Erfahrungen für kommende Regatten.
Neben den sportlichen Leistungen war die Regatta auch organisatorisch hervorragend vorbereitet. Die Wettfahrtleitung reagierte flexibel auf die Wetterbedingungen und ermöglichte trotz der schwierigen Ausgangslage insgesamt sechs faire Wettfahrten. Auch an Land herrschte eine freundliche und kameradschaftliche Atmosphäre. Für den Post-Sportverein war die Teilnahme am Eifelcup erneut eine wertvolle Erfahrung. Die beiden Crews konnten wichtige Wettkampfpraxis sammeln und ihr Können unter Beweis stellen. Gleichzeitig zeigte die Regatta, wie wichtig Teamarbeit, Konzentration und Ausdauer im Segelsport sind. Mit vielen neuen Eindrücken, wichtigen Erfahrungen und großer Motivation blicken die Seglerinnen und Segler nun auf die kommenden Regatten der Saison. Der Eifelcup am Laacher See bleibt dabei sicherlich allen Beteiligten als spannendes und intensives Regattawochenende in Erinnerung.
Weitere Informationen zur Regatta und zur 420er-Klasse bietet die Deutsche 420 Klassenvereinigung UNIQUA. (dsv.org)
YES-Regatta der 420er vom 23.5 bis 25.5.2026 vor den Toren Kiels
Die Crew des Post-Sportvereins Koblenz – Anna Katharina Karber (Steuerfrau) und Gero Unser (Vorschoter) mit dem neuen Boot „Schängel“ nahm an der diesjährigen YES-Regatta im 420er vor den Toren Kiels teil. Die Bedingungen auf dem Wasser sorgten dabei für ein abwechslungsreiches Wochenende.
Am ersten Tag meinte es das Wetter allerdings nicht gut mit den Seglerinnen und Seglern. Auf dem Regattakurs herrschte nahezu Flaute, sodass kaum Wind in den Segeln war. Für die Crews bedeutete das vor allem Geduld und Konzentration. Jedoch fand kein Lauf statt.
Am zweiten Tag besserte sich die Situation zwar etwas, doch die Bedingungen blieben schwierig. Beim ersten Lauf war der Wind sehr ungünstig und drehte immer wieder. Dadurch wurde das Rennen für viele Boote zu einer großen Herausforderung. Einige Crews hatten Schwierigkeiten, den Kurs unter fairen Bedingungen zu segeln, und nicht alle Teilnehmer kamen innerhalb der Zeit ins Ziel.
Am dritten Tag waren die Verhältnisse so stabil, dass noch drei Wettkampffahrten durchgeführt werden konnten. Die Crew des Post-Sportsvereins meisterte diese Läufe mit Bravour. In einem Lauf konnte ein Platz im vorderen Mittelfeld erzielt werden. Trotz der schwierigen Wetterverhältnisse sammelte die Crew des Post-Sportvereins wichtige Erfahrungen auf dem Wasser. Besonders das Segeln bei wechselnden und schwachen Windbedingungen verlangte viel taktisches Geschick und Durchhaltevermögen. Die Regatta zeigte einmal mehr, wie anspruchsvoll der Segelsport sein kann.

