
Wir sind Mitglied im Kanuverband Rheinland e.V. und im Deutschen Kanuverband DKV!
Kanu ist eine der vielseitigsten Wassersportarten überhaupt: ob entspanntes Wanderpaddeln, lebendige Wildwasserabenteuer oder anspruchsvolles Küstenpaddeln – bei uns findet jede*r das passende Erlebnis.
Dabei stärken wir nicht nur Ausdauer und Kraft, sondern vor allem Gemeinschaft, Freude am Wasser und gegenseitige Unterstützung. Spiel, Spaß und das gemeinsame Entdecken neuer Gewässer gehören bei uns immer dazu.


Paddeln im Post-SV Koblenz
Unsere Kanuabteilung bietet vielfältige Möglichkeiten für alle, die Freude am Paddeln haben – unabhängig von Alter, Vorerfahrung oder persönlichen Voraussetzungen.
Unser Trainingsbetrieb ist in Kinder- und Erwachsenengruppen organisiert. Während der Trainingszeiten üben wir gemeinsam Technik, Sicherheit und Bootsbeherrschung auf der Rheinlache und dem Rhein. Dabei unterstützen wir einander, sodass jede Person in ihrem eigenen Tempo Fortschritte machen kann.
Neben dem regelmäßigen Training bildet der Wildwassersport einen wichtigen Schwerpunkt unseres Vereinslebens. Viele Mitglieder zieht es regelmäßig in spannende Flussabschnitte der Alpen und anderer Mittelgebirge. Dort stehen Bewegungsfreude, Teamgeist, Umsicht und das gemeinsame Meistern dynamischer Passagen im Vordergrund. Auch Einsteiger*innen können auf geführten Vereinsfahrten erste Wildwassererfahrungen sammeln und lernen, Herausforderungen sicher zu bewältigen.
Ebenso stark vertreten ist das Touren- und Wanderpaddeln: Von entspannten Tagestouren bis zu mehrtägigen Vereinsfahrten mit Standlager erleben wir gemeinsam Flüsse und Seen in unserer Region und darüber hinaus.
Für Einsteiger*innen bieten wir Schnupper- und Anfängerkurse an, in denen man den Kanusport unverbindlich kennenlernen kann.
Auch Kanupolo gehört zu unserem Angebot – bei uns als Freizeit- und Spaßsport, der Beweglichkeit und Teamwork fördert, ganz ohne Leistungsdruck.
Ob ruhiges Wasser oder wuchtige Wellen: Bei uns steht das gemeinsame Erleben, die Naturverbundenheit und der Zusammenhalt im Verein immer im Mittelpunkt.
Kanusportarten und Wettkämpfe
Die ersten deutschen Kanumeisterschaften fanden 1919 statt, 1924 wurde Kanufahren zur olympischen Sportart.
Heute gibt es Wettkämpfe in den Disziplinen Kanurennsport, Kanuslalom, Wildwasser-Rennsport, Kanupolo, Kanu-Marathon, Kanu-Rodeo, Outrigger und Kanu-Segeln. Übrigens: auch Rafting und Drachenbootfahren zählen zum Kanusport.
Warum Paddeln gesund ist
Paddeln stärkt vor allem den Oberkörper: Rücken-, Schulter- und Armmuskulatur arbeiten ebenso aktiv wie Rumpf und Beine, die die Kraft sauber auf das Boot übertragen. Gleichzeitig wird das Herz-Kreislauf-System effektiv trainiert. Bereits kurze Einheiten sind spürbar aktiv – zehn Minuten bei rund 125 Metern pro Minute verbrauchen durchschnittlich etwa 68 Kilokalorien. Kanu- und Kajakfahren gilt zudem als verletzungsarm, solange man sich nicht überfordert und auf sicheren, bekannten Gewässern bleibt. So verbindet Paddeln gesunde Bewegung mit Naturerlebnis und Spaß.
Körperliche Voraussetzungen
Grundsätzlich kann jeder, derdie sich körperlich fit fühlt und sicher schwimmen kann, mit dem Paddeln beginnen. Wie bei jeder Sportart gilt: langsam starten und Schritt für Schritt steigern. Ein Schnupperkurs im Verein ist ideal, um die wichtigsten Techniken und Grundlagen in sicherem Rahmen zu erlernen.
Für das Wildwasserpaddeln sind darüber hinaus mehr Kraft, Koordination und Ausdauer erforderlich. Zusätzlich zu den Basisfertigkeiten gehört hier auch das Beherrschen der Kenterrolle, um auf bewegtem Wasser sicher unterwegs zu sein.
Die Grundausstattung
Zur Grundausstattung gehören ein unsinkbares Boot (z. B. mit Auftriebskörpern), ein Paddel, eine Schwimmweste sowie bequeme Sportkleidung. Eine Paddeljacke oder Regenjacke, feste Schuhe, Handtuch, Wechselwäsche, Kopfbedeckung, Sonnen- und ggf. Mückenschutz sowie eine kleine Erste-Hilfe-Ausrüstung gehören ebenfalls dazu.
Alle persönlichen Dinge sollten in einem wasserdichten Behältnis – etwa einem Packsack – verstaut werden.
Für Wildwasserfahrten sind zusätzlich ein Helm und Kälteschutzbekleidung (z. B. Neopren) unbedingt erforderlich.
Wer eine Brille trägt, sollte unbedingt an Sportbrillen oder Brillenbänder denken, damit die Brille sicher bleibt.
Welches Boot ist geeignet?
Die beiden klassischen Bootstypen sind Kajak und Canadier. Im Kajak sitzt man mit leicht angewinkelten Beinen und paddelt mit einem Doppelpaddel. Tourenkajaks sind meist länger, während moderne Wildwasser- oder Spielboote heute deutlich kürzer und wendiger sind – ideal für Technik und Spaß im bewegten Wasser.
Canadier sind offene Boote mit viel Stauraum. Früher wurde überwiegend gekniet, inzwischen verfügen die meisten Modelle über Sitzbänke, sodass sie auch für Menschen mit Knieproblemen geeignet sind. Gepaddelt wird mit einem Stechpaddel. Für Wander- und Gepäcktouren sind Canadier weiterhin sehr beliebt.
Für den Einstieg empfiehlt es sich, ein Boot zunächst im Kanuverein auszuleihen. Wer ein eigenes Boot möchte, findet auf Gebrauchtmärkten oder in vom Deutschen Kanuverband zertifizierten Fachgeschäften passende Modelle.
Die meisten Boote bestehen heute aus Kunststoff, der leicht und robust ist. Daneben gibt es weiterhin Alu-, Holz- und Faltboote. Faltboote lassen sich kompakt transportieren, sind jedoch empfindlicher gegenüber Grundberührung und daher eher für Wanderfahrten geeignet.
Risiken vermeiden!
- Vor der Tour immer über den Wasserstand und die Gefahren des Gewässers informieren.
- Die Befahrungsregelungen müssen aus Naturschutzgründen unbedingt beachtet werden.
- Anfänger üben am besten auf einem See oder auf einem Gewässer mit wenig Strömung.
- Vorsicht auf großen Flüssen: Hier kommt man schnell der Berufsschifffahrt in die Quere(Paddler müssen immer ausweichen!)
- Ungeübte Fahrer und Anfänger sollten nicht bei Hochwasser paddeln.
- Wehre, Stauanlagen, E-Werke und unübersichtliche Streckenverläufe muss man vor der Befahrung von Land aus besichtigen. Im Zweifel sollte man diese Hindernisse meiden und das Boots lieber ein Stück tragen!
